Weitere Publikationen

Hier finden Sie weitere Veröffentlichungen und Interviews unserer Autoren. Bitte beachten Sie: Einige Artikel können sich auf das "Gesetz zum Schutze der Jugend in der Öffentlichkeit" (JÖSchG) beziehen, dem Vorläufer des seit 2003 gültigen Jugendschutzgesetz (JuSchG). Dadurch kann auch die Formulierung der Altersfreigaben von den aktuellen Bezeichnungen abweichen.

Die leichte Verfügbarkeit und die Vielzahl der Inhalte zählen zu den großen Vorzügen des Mediums Internet. Für den Jugendschutz stellen sie eine besondere Herausforderung dar. Ein Lösungsweg einerseits der unüberschaubaren Masse an Inhalten Herr zu werden und andererseits die Bedürfnisse der Anbieter nach schnellen nachvollziehbaren Bewertungen ihrer Inhalte unter Jugendschutzaspekten nachzukommen können Selbstklassifizierungssysteme sein. Die FSK hat in einem Testlauf ein entsprechendes System aus den Niederlanden getestet. (Von Stefan Linz)
Folker Hönge schildert seine Eindrücke von seinem Besuch bei der japanischen Filmprüfstelle EIRIN in Tokio. Dabei beleuchtet er ausführlich deren Entstehungsgeschichte, die durchaus Parallelen zu der der FSK aufweist, und erläutert anschaulich die aktuelle Prüfpraxis von EIRIN. 
Anmerkungen zum Thema "Schnitte im Film"
Häufig wird von Seiten des Filmpublikums kritisiert, die FSK würde unverhältnismäßig oft Filme mit Schnittauflagen versehen und Filmsequenzen kürzen lassen. In den allermeisten Fällen werden Schnitte (Kürzungen) jedoch von den Antragstellern selbst durchgeführt, um die Auswertungschancen eines Films zu verbessern. Folker Hönge äußerst sich in diesem Beitrag ausführlich zu diesem Thema und klärt anhand konkreter Beispiele gezielt Missverständnisse auf. (Von Folker Hönge aus "TV Diskurs")
Immer wieder steht die FSK öffentlich in der Kritik. Häufig kommt es zu Missverständnissen. FSK-Freigaben werden beispielsweise mit pädagogischen Empfehlungen verwechselt. In diesem Artikel reagiert Folker Hönge darauf, indem er ausführliche Einblicke in die Prüfpraxis gibt und Aufgabenbereiche und Ziele der FSK im Rahmen des Jugendschutzgesetztes deutlich macht.    
Filmdiskurs über exzessive und entgrenzte Gewalt und Körperdarstellung im Horrorfilm der vergangenen Zeiten und heute. Zu welchen Ergebnissen führen Filmanalyse und Wirkungsannahmen und wie stellt sich das Spannungsfeld zwischen Jugendschutz und Freiheit der Kunst dar? (Von Birgit Goehlnich, November 2008)
Videodokumentation über den Besuch des Kindergartens "Bambini" im März 2007 bei der FSK. Unter der Leitung von Birgit Goehlnich und Stefan Linz wurde der Film "Urmel aus dem Eis" vorgeführt und gemeinsam ausgewertet.
Ein Interview von Birgit Goehlnich mit dem Sounddesigner Stefan Soltau beschreibt den Produktionsprozess von Vertonung und Musik eines Films. Wie sich Kompositionstechniken von Filmmusik gestalten und wie sich diese auf die Zuschauer auswirken, erläutert der folgende Artikel. Darüber hinaus liegt der Fokus auf der Frage, welche Rolle Musik und Ton für die Filmbeurteilung und Altersfreigabe von Filmen in den FSK-Ausschüssen spielen.
Wirkungsrisiko – Altersfreigabe – Resonanz:
Über den Umgang mit Trailern in den FSK-Aussschüssen
Zum Vorprogramm im Kino, insbesondere bei Kinderfilmen mit den Freigaben "ohne Altersbeschränkung", frei ab 6 oder 12 Jahren, wird beim Ständigen Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden häufig Kritik geäußert. Der folgende Artikel von Birgit Goehlnich beschreibt zum einen diese filmischen Produkte und beleuchtet zum anderen die Beurteilungsspielräume von Trailern und Werbefilmen in den FSK-Ausschüssen. (Von Birgit Goehlnich aus "TV Diskurs" 04/2006)
FSK-Freigaben für die jüngsten Kinogänger
Die Kinderfilmfreigaben werden in den FSK-Ausschüssen mit größter Sorgfalt diskutiert. In dem folgende Artikel setzt sich Birgit Goehlnich mit der Frage auseinander, wie Kinder Filme rezipieren und auf welche Inhalte sie mit Angst, Übererregung und Irritation reagieren. Darüber hinaus wird dargestellt, wie die Gesellschaft die FSK-Freigaben aufnimmt und wie diese im Vergleich zu anderen europäischen Ländern dastehen. (Von Birgit Goehnich aus "TV Diskurs")
Jugendmedienschutz und gesellschaftliche Werteentwicklungen
Was lösen bestimmte Medieninhalte bei jungen Menschen aus? Vom Nutzen der Wirkungsforschung in der Prüfpraxis. (Folker Hönge, Dokumentation "Medienschutztagung" 2003, Berlin)
Mediale Entwicklung geht längt über die nationalen Grenzen hinaus betrifft ausnahmslos alle Bildträger. Ist Jugendmedienschutz heute nur noch im europäischen Rahmen möglich oder bedeutet eine Harmonisierung eine Nivellierung nationaler Standards? Folker Hönge diskutiert in diesem Artikel  die verschiedenen Standpunkte in der Entwicklung eines einheitlichen europäischen Jugendmedienschutz. (Von Folker Hönge aus "Merz" 04/2000)
Anmerkungen zu einem Filmbesuch mit Kindern
Ein Vater sieht sich mit seinem 7-jährigen Sohn den Film WOLFSBLUT in Kino an. Während der Vorführung entscheidet der Vater aufgrund einzelner Sequenzen, den Besuch abzubrechen und sich später bei der FSK über die vermeintlich zu niedrige Altersfreigabe zu beschweren. Anhand dieses Beispiels beschreibt Folker Hönge anschaulich die Verunsicherung vieler Eltern im Umgang mit Kino- und gibt wichtige Informationen, die Eltern helfen, das Rezeptionsverhalten von Kindern besser einschätzen zu lernen. (Von Folker Hönge aus "Film & Fakten")
Nach welchen Kriterien werden Filme freigegeben?
Im Gespräch mit Joachim von Gottberg erläutert Folker Hönge wie in der Prüfpraxis die einzelnen Atersfreigaben zustande kommen und welche jugendschutzrelevanten Themen in den Diskusssionen der Ausschüsse eine Rolle spielen. (Erschienen in "TV Diskurs" 10/1999)

 
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